Beschreibung
Das Museo Civico Amedeo Lia ist die Gemäldegalerie von La Spezia, in der Via del Prione mitten in der Fußgängerzone: In den Räumen eines Klosters aus dem 17. Jahrhundert zeigt es die Sammlung, die Amedeo Lia der Stadt schenkte, Gemälde vom 13. bis zum 18. Jahrhundert, Bronzen, Gläser und Miniaturen.
Im ersten Stock, im kleinen Porträtsaal, solltest du drei Bilder suchen: Tizians Bildnis eines Edelmanns, ein mutmaßliches Selbstbildnis des Pontormo und ein Gemälde von Gentile Bellini, nur wenige Schritte voneinander entfernt.
Davor kommen die Goldgrundtafeln des 13., 14. und 15. Jahrhunderts: Pietro Lorenzetti, Bernardo Daddi, Lippo Memmi, Sassetta. Dazu Vincenzo Foppa, Alvise Vivarini und Colantonio: ein Saal von allerhöchstem Rang.
Das 17. Jahrhundert hat einen ganzen Saal mit Caravaggisten. Das 18. Jahrhundert gehört Venedig: die Veduten von Canaletto, Marieschi und Francesco Guardi und die weiten Himmel von Bellotto.
Auch der Rest lohnt sich. In der ehemaligen Klosterkirche, dem ersten Saal, stehen eine Madonna mit Kind aus bemaltem Holz, umbrisch, aus dem 13. Jahrhundert, und eine weibliche Büste aus vergoldetem Silber aus dem mittelalterlichen Sizilien, zwischen Elfenbeinarbeiten, Limoges-Emails und Kruzifixen. Der nächste Saal versammelt die Miniaturen.
Im archäologischen Saal sticht ein Kopf aus gelbem Kalkstein aus dem 5. Jahrhundert vor Christus hervor, wahrscheinlich aus dem Tempel von Idalion auf Zypern. Im zweiten Stock folgen die Bronzen der Renaissance, mit Riccio, Antico und der Werkstatt des Giambologna, dann Bergkristalle, Majoliken und ein sehr seltenes Fläschchen mit Goldbändern aus der Kaiserzeit.
Der Rundgang endet mit den Stillleben des 17. Jahrhunderts, darunter die von Fede Galizia. Am kuriosesten ist die Laute von Evaristo Baschenis oder seinem Umkreis vor einem prachtvollen Seidenstoff.
Das Kloster der Minimen des heiligen Franz von Paola wurde ab 1616 gebaut. Mit den Aufhebungen von 1798 wurde es Militär- und dann Zivilkrankenhaus: Für den Umbau riss man den Glockenturm ab und teilte die Räume mit Wänden und Pfeilern.
Ab 1914 war es Kaserne und Wohnhaus, dann Amtsgericht und Sitz städtischer Ämter. In den 1990er-Jahren wurde es umgebaut, um die Schenkung von Amedeo Lia und seiner Familie aufzunehmen. Das Museum öffnete im Dezember 1996.
Nicht verpassen
• Tizians Bildnis eines Edelmanns.
• Die Goldgrundtafeln.
• Die venezianischen Veduten des 18. Jahrhunderts.
• Der zyprische Kalksteinkopf.
Schon gewusst?
• 1980 sollte das Kloster das „Haus der Kultur“ der Stadt mit den städtischen Sammlungen werden: Dann kam die Schenkung Lia, und der Plan wurde geändert.
Im ersten Stock, im kleinen Porträtsaal, solltest du drei Bilder suchen: Tizians Bildnis eines Edelmanns, ein mutmaßliches Selbstbildnis des Pontormo und ein Gemälde von Gentile Bellini, nur wenige Schritte voneinander entfernt.
Davor kommen die Goldgrundtafeln des 13., 14. und 15. Jahrhunderts: Pietro Lorenzetti, Bernardo Daddi, Lippo Memmi, Sassetta. Dazu Vincenzo Foppa, Alvise Vivarini und Colantonio: ein Saal von allerhöchstem Rang.
Das 17. Jahrhundert hat einen ganzen Saal mit Caravaggisten. Das 18. Jahrhundert gehört Venedig: die Veduten von Canaletto, Marieschi und Francesco Guardi und die weiten Himmel von Bellotto.
Auch der Rest lohnt sich. In der ehemaligen Klosterkirche, dem ersten Saal, stehen eine Madonna mit Kind aus bemaltem Holz, umbrisch, aus dem 13. Jahrhundert, und eine weibliche Büste aus vergoldetem Silber aus dem mittelalterlichen Sizilien, zwischen Elfenbeinarbeiten, Limoges-Emails und Kruzifixen. Der nächste Saal versammelt die Miniaturen.
Im archäologischen Saal sticht ein Kopf aus gelbem Kalkstein aus dem 5. Jahrhundert vor Christus hervor, wahrscheinlich aus dem Tempel von Idalion auf Zypern. Im zweiten Stock folgen die Bronzen der Renaissance, mit Riccio, Antico und der Werkstatt des Giambologna, dann Bergkristalle, Majoliken und ein sehr seltenes Fläschchen mit Goldbändern aus der Kaiserzeit.
Der Rundgang endet mit den Stillleben des 17. Jahrhunderts, darunter die von Fede Galizia. Am kuriosesten ist die Laute von Evaristo Baschenis oder seinem Umkreis vor einem prachtvollen Seidenstoff.
Das Kloster der Minimen des heiligen Franz von Paola wurde ab 1616 gebaut. Mit den Aufhebungen von 1798 wurde es Militär- und dann Zivilkrankenhaus: Für den Umbau riss man den Glockenturm ab und teilte die Räume mit Wänden und Pfeilern.
Ab 1914 war es Kaserne und Wohnhaus, dann Amtsgericht und Sitz städtischer Ämter. In den 1990er-Jahren wurde es umgebaut, um die Schenkung von Amedeo Lia und seiner Familie aufzunehmen. Das Museum öffnete im Dezember 1996.
Nicht verpassen
• Tizians Bildnis eines Edelmanns.
• Die Goldgrundtafeln.
• Die venezianischen Veduten des 18. Jahrhunderts.
• Der zyprische Kalksteinkopf.
Schon gewusst?
• 1980 sollte das Kloster das „Haus der Kultur“ der Stadt mit den städtischen Sammlungen werden: Dann kam die Schenkung Lia, und der Plan wurde geändert.